Gefährdungsbeurteilungen systematisch erstellen und fortschreiben
Gefährdungen erkennen. Maßnahmen richtig ableiten. Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren.
Eine Gefährdungsbeurteilung muss mehr sein als ein ausgefülltes Formular. Sie muss zeigen, welche Gefährdungen bestehen, welche Maßnahmen erforderlich sind und ob diese tatsächlich wirken. Genau dieses Vorgehen trainieren wir an Beispielen aus Ihrem Betrieb – von der Ermittlung bis zur Wirksamkeitskontrolle und Fortschreibung.
Inhalte
- Zweck und Rahmen der Gefährdungsbeurteilung: Was das Regelwerk verlangt, was der Betrieb braucht
- Systematisch vorgehen: Gefährdungen ermitteln, Risiken bewerten
- Maßnahmen nach Rangfolge ableiten und begründen
- Wirksamkeitskontrolle, Fortschreibung und nachvollziehbare Dokumentation
- Besonderheiten der einzelnen Rechtsgebiete: zusätzliche Ermittlungs- und Handlungspflichten
- Wann Messungen erforderlich sind und wie Ergebnisse einfließen
Für wen?
Führungskräfte, Sicherheitsbeauftragte, Betriebsräte und alle, die Gefährdungsbeurteilungen erstellen oder fortschreiben
Voraussetzungen
- Keine fachlichen Vorkenntnisse erforderlich
Dauer
- 8 Unterrichtseinheiten
Format
Präsenz · Inhouse
Praxis
Übungen an Beispielen aus dem Teilnehmerbetrieb
KI-Unterstützung
Wir zeigen, wie KI bei Vorstrukturierung, Maßnahmenformulierung und Regelwerksrecherche unterstützt – als Werkzeug, nicht als Ersatz für die fachliche Bewertung.
Abschluss / Nachweis
Teilnahmebescheinigung
Rechtsgrundlagen
ArbSchG, ArbStättV, BetrSichV, GefStoffV, LärmVibrationsArbSchV
Auffrischung
Keine Pflicht keine rechtliche Forderung · Empfehlung Auffrischung bei Änderungen im Regelwerk oder im Betrieb empfohlen
Betriebliche Anpassung: Auf Wunsch anhand Ihrer vorhandenen Gefährdungsbeurteilungen
Ergänzend: GS-01 Gefährdungsbeurteilung Gefahrstoffe mit dem EMKG